„Das in der Ausbildungswerkstatt war mega!“, begeisterte sich Joost. Und damit sprach er allen Schülern des WPK Berufspraktischer Schwerpunkt 9 aus dem Herzen. Am 3.11.2026 durften die Schüler zusammen mit ihrer Lehrerin Susanne Laumann die Firma Häcker Küchen in Venne besuchen. Auf dem Programm stand ein Betriebsrundgang zum Kennenlernen der Firma. Hier erkundeten die Schüler Arbeitsabläufe und das praktische Arbeiten in der Ausbildungswerkstatt unter der Leitung des Ausbildungsleiters Herrn Stefan Fänger. Unterstützung erhielten die Schüler durch die Auszubildenden Justin, Arthur und Dennis aus dem dritten Lehrjahr.
„Alles ist viel größer, als ich es mir vorgestellt habe“, sagte Fenno. Im Betriebsrundgang konnten wir den Plattenzuschnitt der Arbeitsplatten und das Bekannten der Platten kennenlernen. Die Platten wurden kräfteschonend mit Roboterhandlungen automatisch umgesetzt. Elektrisch eigenständig fahrbare „Transportameisen“, große Selbstfahrer und riesige Hochregallager waren ebenso faszinierend wie der Transport der fertigen Küchenschränke auf im Boden ebenerdig eingelassenen Laufbändern. Die Zuordnung der einzelnen Pakete, die zu einem Küchenauftrag gehörten, wurde über große Scanner-Tore erfasst, durch die die einzelnen Pakete fuhren. Das Steuersystem mit den aufgedruckten QR-Codes ist dabei das Herzstück der Zuordnung bei der Kommissionierung eines Auftrags.
Wir lernten die Lackiererei und die Oberflächenbehandlung der Teilstücke und die Fertigung der Schubladen und Schränke aus nächster Nähe kennen. Die Qualitätssicherung ist ein wichtiger Bestandteil des Produktionsablaufs und wir konnten die Tätigkeit beobachten, damit kein Kunde unzufrieden ist. Im Warenausgang beobachteten wir, wie die LKW beladen wurden, damit kein Leerraum auf der Ladefläche bleibt und die Reihenfolge beim Ausladen bei verschiedenen Kunden auch sinnvoll erfolgte.
In der Ausbildungswerkstatt durften die Schüler dann einen Nistkasten aus Douglasienholz fertigen. Das Lesen der technischen Zeichnung, das Anzeichnen der Bohrlöcher und das Bohren – Genauigkeit war auch hier eine große Sache. Als Zusatzarbeit für die Schnellen war auch noch die Möglichkeit vorbereitet, ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel zu bauen. In der Mittagspause wurden wir zur Stärkung in die Kantine zum Essen eingeladen. Dafür auch besonderen Dank.
Der Einblick in die Firma war sehr interessant, die Stunden vergingen wie im Flug.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Firma Häcker Küchen für die Möglichkeit des Besuchs und für die intensive und freundliche Aufnahme und Betreuung durch Herrn Fänger.



