Am 28. Mai nahm unser 9. Jahrgang an dem Berufsorientierungsprojekt MILEFA teil. MILEFA bildet die Arbeitsweisen und Arbeitsprozessen eines realitätsbezogenen Unternehmens nach und ermöglicht den Einblick in die Abteilungen wie etwa die Betriebsleitung, Buchhaltung, Lager oder Personal. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler durften an diesem Mittwoch direkt die Arbeitsprozesse und Strukturen in einem Betrieb erleben und als Mitarbeiter*in in verschiedenen Abteilungen eines klassischen Betriebes interagieren. Praxisnah setzten sich die Jugendlichen mit den Liefer- und Zahlungsbedingungen, Mitarbeiterbeurteilung und Arbeitsteilung auseinander. Und wenn für den einen oder anderen die Fachbegriffe wie etwa Skonto, Frei Haus oder Vorkasse noch unbekannt waren, so gehören sie nun sicherlich zum festen Wortschatz der Jugendlichen. Sie konnten an diesem abwechslungsreichen Vormittag das Wissen aus dem Theoriebereich mit den bereits erworbenen berufsrelevanten Kompetenzen verknüpfen, eine eigene Selbsteinschätzung sowie die Beurteilung von anderen Mitschüler*innen durchführen.
Jeder einzelne leistete seinen Beitrag zu einem erfolgreichen Betriebsablauf und stärkte den Teamgeist. Am Ende der Veranstaltung erhielten die Schülerinnen und Schüler den Beobachtungsbogen, der ihre Stärken und Schwächen widerspiegeln sollte. Dieses spannende Projekt erfüllte sein Ziel, den jungen Menschen den eigenen Weg im Berufsdschungel mit so vielen Pfaden zu finden, ohne seine Fähigkeiten und Fertigkeiten aus dem Fokus zu verlieren und eine richtige Ausbildungsentscheidung zu treffen.
Für die Fach- und Klassenlehrkräfte war diese Veranstaltung passend terminiert. So berichtete Frau Jeanne-Djekic, sie habe mit ihrer Klasse den Themenkomplex „Anschaffung-Produktion-Absatz“ gerade im Unterricht abgeschlossen. Nun hatten ihre Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, nach der theoretischen Unterrichtseinheit die Praxis kennenzulernen.



